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Douglasie Gartenholz

Herkunft : Deutschland

Vorteile:
-Hohe Festigkeit
-Schöne rote Kernfarbe
-Gutes Preis-Leistungsverhältnis

vorbehaltlich Änderungen / Lagerbestand

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Douglasie Gartenholz

Herkunft : Deutschland

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-Schöne rote Kernfarbe
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vorbehaltlich Änderungen / Lagerbestand

Douglasie

Douglas fir, Oregon Pine, Pseudotsuga mensiesii
Kurzzeichen DIN EN 13556 PSMN
Douglasie (Pseudotsuga menziesii): Querschnitt (ca. 12x) und tan. Oberfläche (natürliche Größe, feinjährige Qualität vom Naturstandort)
Botanische Bezeichnung Pseudotsuga menziesii, Familie Pinaceae
Verbreitung Westküste Nordamerikas, in Europa, Chile und Neuseeland kultiviert
Weitere Handelsnamen Douglasie, Douglas-Tanne (D); Douglas fir, Oregon pine; Douglas vert (FR); douglasia (IT).

Kurzbeschreibung

Oregon Pine, Red fir oder Yellow fir, wie Pseudotsuga menziesii in Nordamerika genannt, zählt in ihrem nat. Verbreitungsgebiet zu den wichtigsten Schnittholz liefernden Baumarten. Sehr gute Wuchseigenschaften an heimischen Standorten machten die Douglasie, wie sie in Deutschland genannt wird, auch für die Europäische Forstwirtschaft interessant.

Erste Bestände wurden Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland angepflanzt. Heute hat die Douglasie einen Anteil an der Gesamtwaldfläche Deutschlands von ca.1,7 %, was einer Fläche von 179 607 ha entspricht. Die außerhalb des nat. Verbreitungsgebietes kultivierten Douglasien werden zumeist durch einen hohen Anteil an juvenilem Holz mit breiten Jahrringen und hohem Astanteil charakterisiert, wodurch sich die Holzeigenschaften von feinjährigem Holz aus Nordamerika signifikant unterscheiden.

Stammform

Oregon Pine zählt zu den höchsten Bäumen der Erde, Stämme aus Urwaldbeständen meist 20 m astfrei und 0,9 bis 1,5 m stark, rund und geradschäftig.

Farbe und Struktur

Der Splint ist weiß bis gelblichgrau und in Abhängigkeit vom Baumalter schmal bis breit. Er setzt sich damit vom im frischen Zustand hellen, gelbbraunen bis rötlichbraunen, deutlich nachdunkelnden Kern ab. Durch den abrupten Wechsel von Früh- und Spätholz innerhalb eines Jahrringes entstehen auf den tangentialen Flächen ausgeprägte Flader und auf den radialen Flächen kontrastreiche Streifer. Abhängig vom Alter bilden einheimische, junge Bestände
eher breite Jahrringe aus (5 bis 10 mm). Feinjährige Qualitäten (1 bis 3 mm) werden aus Nordamerika importiert. Die kleinen verstreut angeordneten Harzkanäle sind in feinwüchsigem Material kaum sichtbar und enthalten ein sehr flüchtiges Harz. Dies verleiht insbesondere frischem Holz einen scharf aromatischen und eigenen Geruch.

Gesamtcharakter

Geradfaseriges strukturiertes, mitunter sehr dekoratives, aber astreiches Holz.

Abweichungen

Europäische Qualitäten, mit hohem Anteil an juvenilem Holz und Ästen entsprechen bislang nicht den Qualitäten der Importhölzer.

Gewicht frisch 640 – 800 kg/m³
Rohdichte lufttrocken (12-15% u) 0,35 – 0,51 – 0,77 g/cm³
Druckfestigkeit u12-15 42 – 68 N/mm²
Biegefestigkeit u12-15 70 – 100 N/mm²
Elastizitätsmodul (Biegung) u12-15 11 000 – 13 200 N/mm²
Bruchschlagbarkeit 37 – 60 kJ/m²
Härte (JANKA) ⊥, umgerechnet 3,1 – 7,3 kN
Härte (BRINELL) ⊥ zur Faser u12-15 17 – 30 N/mm²
Trocknungsschwindmaß (radial) ≈ 2,5 %
Trocknungsschwindmaß (tangential) ≈ 4,0 %
Differentielles Schwindmass (radial) 0,15 – 0,19 %
Differentielles Schwindmass (tangential) 0,24 – 0,39 %
pH-Wert ≈ 3,66
Natürliche Dauerhaftigkeit (DIN-EN 350-2) Klasse 3 – 4(Eu), 3(nAm)

Bearbeitbarkeit

Die Bearbeitbarkeit der Douglasie ist im Wesentlichen abhängig von der Jahrringbreite. Engringiges Holz lässt sich sehr gut bearbeiten. Breitere Jahrringe und Äste erhöhen die Inhomogenität des Gewebes und damit das Risiko, dass es beim Nageln, Schrauben oder Hobeln und Profilieren zum Spalten, Absplittern oder zu Faserausrissen kommt. Feine Qualitäten lassen sich gut messern. Nach der Beseitigung etwaiger Harzreste ist die Verklebbarkeit ebenso gut, wie die Oberflächenbehandlung problemlos. Die Tränkbarkeit des Kernholzes ist hingegen schlecht. Im Kontakt mit Eisenionen werden bei der Douglasie ausgeprägte grauschwarze Verfärbungsreaktionen ausgelöst.

Trocknung

Douglasie lässt sich technisch gut und schnell trocknen. Empfehlenswert ist eine milde Trocknung und eine möglichst lange anschließende Lagerung, um intensive Harzaustritte zu vermeiden.

Natürliche Dauerhaftigkeit

Die nat. Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350 wird in Abhängigkeit von der Herkunft für europäisches Holz in die Klasse 3–4 und für Hölzer aus Nordamerika uneingeschränkt in Klasse 3 eingestuft.

Verwendungsbereiche

Die Douglasie eignet sich für Verwendungen im Außenbau ohne Erdkontakt sowie für dekorative Verwndungen im Innenbereich. Das Holz wird vor allem im Garten- und Landschaftsbau, für Kinderspielanlagen, Außenverkleidungen (Fassaden) und in den USA als wetterfest verleimtes Bausperrholz, sowie für den Rahmenbau, Fußböden und Treppen eingesetzt. Für Segelbootmasten und dekorative Furniere werden feine Qualitäten nachgefragt.

Austauschhölzer

Je nach Farbausprägung und Struktur Lärche und Kiefer. Zum Teil auch Fichte.

Anmerkungen

Aufgrund ähnlicher Handelsnamen einiger Tannen (Fir aus den USA) kann es zu Verwechselungen der unterschiedlichen Sortimente kommen. Enthaltene Terpene, sind allergen.

Literatur
  • CIRAD-Forêt 2009: Fiches techniques. TROPIX 6.0. CIRAD Forestry Department, Montpellier, France. tropix.cirad.fr/en
  • Gottwald, H. 1959: Handelshölzer. Ferdinand Holzmann Verlag, Hamburg
  • Großer, D., Teetz W. 1998: Blatt No.5: Douglasie. Informationsdienst Holz, Einheimische Nutzhölzer (Loseblattsammlung). CMA, Bonn; Absatzförderungsfonds der deutschen Forstwirtschaft
  • Richter, H.G., Oelker, M., Kraemer, G. 2002. Base de datos macroHolzdata – Computer-gestützte makroskopische Holzartenbestimmung sowie Informationen zu Eigenschaften und Verwendung von Nutzhölzern. CD-ROM, Holzfachschule Bad Wildungen, Eigenverlag
  • Sell, J. 1989: Eigenschaften und Kenngrößen von Holzarten. Lignum, Baufachverlag AG Zürich
  • Wagenführ, R. 2006: Holzatlas, 5. Auflage, Fachbuchverlag Leipzig
Bilder Douglasie (Pseudotsuga menziesii): Querschnitt (ca. 12x) und tan. Oberfläche (natürliche Größe, feinjährige Qualität vom Naturstandort)

Definition:

Die Douglasie ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet und zählt zu den wichtigen Schnittholz liefernden Baumarten. Aufgrund des raschen Wachstums und Ihres hochwertigen Holzes wurde die Douglasie Ende des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland angebaut.

Die Jahrringe der Douglasie sind breit. Durch den Wechsel von Splint und Kernholz ergibt sich ein dekoratives Aussehen. Das Holz ist ausgesprochen astreich.

Das Holz der Douglasie ist dem einheimischen Lärchenholz sehr ähnlich. Häufig werden Terrassendielen aus Douglasie mit Terrassenholz aus Lärche verwechselt. Durch die natürliche Kernfarbe passen sich die Terrassendielen hervorragend in das Erscheinungsbild von Gärten an.

Verwendung:

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Am bekanntesten ist die Verwendung als Terrassendiele im Gartenbau. Aufgrund der Dauerhaftigkeit des Kernholzes, sowie der hohen Holzdichte der Douglasie gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten:

  • Landschaftsbau
  • Wasserbau und Brückenbau
  • Spielplatzeinrichtungen
  • Carports
  • Pfähle und Pfosten
  • Gartenschwellen
  • Bauholz
  • Bodendielen
  • Verkleidungen

 

Trocknung und Lagerung:

Douglasien Holz wird lufttrocken mit ca. 18 % Holzfeuchte geliefert. Terrassendielen, Unterkonstruktion und Pfosten sind einfach zu lagern, möglichst geschützt unter einem Dach.

Bearbeitung:

Die Bearbeitbarkeit der Douglasie hängt von der Breite der Jahrringe ab. Holz mit breiten Jahresringen lässt sich gut bearbeiten. Holz mit engen Jahresringen ist besonders hart. Es lässt sich schwerer Nageln und Bohren und neigt beim Hobeln zu wolliger Oberfläche und Ausrissen. Der Harzgehalt ist gering.

Pflege:

Terrassendielen aus Douglasie können unbehandelt eingesetzt werden sofern sie nach einer Befeuchtung schnell wieder abtrocknen. An Orten wo die Dielen einer stärkeren Witterung durch Regen, Wind und Sonne ausgesetzt sind, sollte die Oberfläche durch ein Öl oder einer Lasur geschützt werden. Die Anstriche sind wasserabweisend und enthalten Pigmente die das Vergrauen des Holzes vermindern.

Reste:

Reste vom Douglasien Terrassenholz können in geeigneten Heizungsanlagen verbrannt werden. Sie enthalten keinerlei Schadstoffe. Insofern können diese auch bequem in der Natur kompostiert werden. Wir empfehlen für die Reste einen neuen Verwendungszweck zu finden.

Unser Tipp:

Beim Bau einer Terrasse aus Douglasie ist auf eine fachgerechte Verlegung zu achten. Eine gute Unterlüftung gewährleistet eine lange Haltbarkeit der Terrasse. Bei nassem Holz treten durch Kontakt mit Eisen schwarze Verfärbungen auf. Beim Verlegen von Terrassenholz sind daher nur Edelstahlschrauben zu verwenden. Sollten Sie keine Kompromisse mit der Haltbarkeit eingehen wollen, so empfehlen wir Ihnen Terrassenholz aus Bangkirai zu nutzen.

Eigenschaften:
  • Hohe Festigkeit
  • Dekoratives, hartes Holz
  • formstabil
  • sehr astreich
  • Natürliches Aussehen
  • Vielseitig einsetzbar
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Farbe und Struktur:

Das Kernholz ist hellrötlich bis rotbraun. Das Splintholz hell gelblich. Aufgrund des Wechsels von Splint und Kernholz ergibt sich eine dekorative Struktur.
Gewicht:

Im lufttrockenen Zustand 550 - 750 kg/cbm

Elastizitätsmodul: 11.000 - 13.000 N/mm²
Brinellhärte: 17 - 30 N/mm. Die Brinellhärte ist ein Maß für den Widerstand, den das Holz dem Eindringen eines Körpers entgegensetzt.
Schwindung: Man unterscheidet 3 Schwindmaße:
  • In Längsrichtung ist die Schwindung am geringsten (ca. 0,2 %)
  • In radialer Richtung beträgt die Schwindung ca. 2 %
  • In tangentialer Richtung ist die Schwindung mit ca. 4 % am größten
Natürliche
Dauerhaftigkeit:
Klasse 3 - 4 (Din-EN 350-2), mäßig bis wenig dauerhaft
Dimensionen:

Douglasie Terrassendiele fein/glatt:
20 x 120 mm, 28 x 145 mm, 45 x 145 mm

Douglasie Unterkonstruktion:
45 x 70 mm, 69 x 69 mm

Douglasie Balken NSi gehobelt + gefast:
45 x 220 mm, 60 x 200 mm

Douglasie Pfosten:
90 x 90 mm

Sonderposten: nach Anfall, siehe Übersichtseite
Längen: 3 m; 4 m; 5 m; 6 m; 7 m
Toleranzen: In Stärke und Breite +/- 5 mm
Holzfeuchte: 18 % und mehr, je nach Alter

Wir liefern die Siebdruckplatten (z. B. für Anhängerplatten oder Nutzfahrzeuge) in der näheren Umgebung mit unseren betriebseigenen LKW aus. Sollten Sie die Siebdruckplatten außerhalb der unten aufgeführten Orte und deren Umgebung benötigen, bieten wir einen Versand durch eine Spedition an.

Unser Liefergebiet (Hauptsächlich im Ruhrgebiet und im Märkischen Kreis):

  • Bochum
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Hagen
  • Herne
  • Krefeld
  • Moers
  • Mülheim
  • Oberhausen
  • Unna
  • Witten
  • Lüdenscheid

 

Zu unserem regionalem Lieferservice :

Der Speditionsversand im Überblick :

Kontaktformular für direkte Anfragen :

Douglasie

Douglas fir, Oregon Pine, Pseudotsuga mensiesii
Kurzzeichen DIN EN 13556 PSMN
Douglasie (Pseudotsuga menziesii): Querschnitt (ca. 12x) und tan. Oberfläche (natürliche Größe, feinjährige Qualität vom Naturstandort)
Botanische Bezeichnung Pseudotsuga menziesii, Familie Pinaceae
Verbreitung Westküste Nordamerikas, in Europa, Chile und Neuseeland kultiviert
Weitere Handelsnamen Douglasie, Douglas-Tanne (D); Douglas fir, Oregon pine; Douglas vert (FR); douglasia (IT).

Kurzbeschreibung

Oregon Pine, Red fir oder Yellow fir, wie Pseudotsuga menziesii in Nordamerika genannt, zählt in ihrem nat. Verbreitungsgebiet zu den wichtigsten Schnittholz liefernden Baumarten. Sehr gute Wuchseigenschaften an heimischen Standorten machten die Douglasie, wie sie in Deutschland genannt wird, auch für die Europäische Forstwirtschaft interessant.

Erste Bestände wurden Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland angepflanzt. Heute hat die Douglasie einen Anteil an der Gesamtwaldfläche Deutschlands von ca.1,7 %, was einer Fläche von 179 607 ha entspricht. Die außerhalb des nat. Verbreitungsgebietes kultivierten Douglasien werden zumeist durch einen hohen Anteil an juvenilem Holz mit breiten Jahrringen und hohem Astanteil charakterisiert, wodurch sich die Holzeigenschaften von feinjährigem Holz aus Nordamerika signifikant unterscheiden.

Stammform

Oregon Pine zählt zu den höchsten Bäumen der Erde, Stämme aus Urwaldbeständen meist 20 m astfrei und 0,9 bis 1,5 m stark, rund und geradschäftig.

Farbe und Struktur

Der Splint ist weiß bis gelblichgrau und in Abhängigkeit vom Baumalter schmal bis breit. Er setzt sich damit vom im frischen Zustand hellen, gelbbraunen bis rötlichbraunen, deutlich nachdunkelnden Kern ab. Durch den abrupten Wechsel von Früh- und Spätholz innerhalb eines Jahrringes entstehen auf den tangentialen Flächen ausgeprägte Flader und auf den radialen Flächen kontrastreiche Streifer. Abhängig vom Alter bilden einheimische, junge Bestände
eher breite Jahrringe aus (5 bis 10 mm). Feinjährige Qualitäten (1 bis 3 mm) werden aus Nordamerika importiert. Die kleinen verstreut angeordneten Harzkanäle sind in feinwüchsigem Material kaum sichtbar und enthalten ein sehr flüchtiges Harz. Dies verleiht insbesondere frischem Holz einen scharf aromatischen und eigenen Geruch.

Gesamtcharakter

Geradfaseriges strukturiertes, mitunter sehr dekoratives, aber astreiches Holz.

Abweichungen

Europäische Qualitäten, mit hohem Anteil an juvenilem Holz und Ästen entsprechen bislang nicht den Qualitäten der Importhölzer.

Gewicht frisch 640 – 800 kg/m³
Rohdichte lufttrocken (12-15% u) 0,35 – 0,51 – 0,77 g/cm³
Druckfestigkeit u12-15 42 – 68 N/mm²
Biegefestigkeit u12-15 70 – 100 N/mm²
Elastizitätsmodul (Biegung) u12-15 11 000 – 13 200 N/mm²
Bruchschlagbarkeit 37 – 60 kJ/m²
Härte (JANKA) ⊥, umgerechnet 3,1 – 7,3 kN
Härte (BRINELL) ⊥ zur Faser u12-15 17 – 30 N/mm²
Trocknungsschwindmaß (radial) ≈ 2,5 %
Trocknungsschwindmaß (tangential) ≈ 4,0 %
Differentielles Schwindmass (radial) 0,15 – 0,19 %
Differentielles Schwindmass (tangential) 0,24 – 0,39 %
pH-Wert ≈ 3,66
Natürliche Dauerhaftigkeit (DIN-EN 350-2) Klasse 3 – 4(Eu), 3(nAm)

Bearbeitbarkeit

Die Bearbeitbarkeit der Douglasie ist im Wesentlichen abhängig von der Jahrringbreite. Engringiges Holz lässt sich sehr gut bearbeiten. Breitere Jahrringe und Äste erhöhen die Inhomogenität des Gewebes und damit das Risiko, dass es beim Nageln, Schrauben oder Hobeln und Profilieren zum Spalten, Absplittern oder zu Faserausrissen kommt. Feine Qualitäten lassen sich gut messern. Nach der Beseitigung etwaiger Harzreste ist die Verklebbarkeit ebenso gut, wie die Oberflächenbehandlung problemlos. Die Tränkbarkeit des Kernholzes ist hingegen schlecht. Im Kontakt mit Eisenionen werden bei der Douglasie ausgeprägte grauschwarze Verfärbungsreaktionen ausgelöst.

Trocknung

Douglasie lässt sich technisch gut und schnell trocknen. Empfehlenswert ist eine milde Trocknung und eine möglichst lange anschließende Lagerung, um intensive Harzaustritte zu vermeiden.

Natürliche Dauerhaftigkeit

Die nat. Dauerhaftigkeit nach DIN EN 350 wird in Abhängigkeit von der Herkunft für europäisches Holz in die Klasse 3–4 und für Hölzer aus Nordamerika uneingeschränkt in Klasse 3 eingestuft.

Verwendungsbereiche

Die Douglasie eignet sich für Verwendungen im Außenbau ohne Erdkontakt sowie für dekorative Verwndungen im Innenbereich. Das Holz wird vor allem im Garten- und Landschaftsbau, für Kinderspielanlagen, Außenverkleidungen (Fassaden) und in den USA als wetterfest verleimtes Bausperrholz, sowie für den Rahmenbau, Fußböden und Treppen eingesetzt. Für Segelbootmasten und dekorative Furniere werden feine Qualitäten nachgefragt.

Austauschhölzer

Je nach Farbausprägung und Struktur Lärche und Kiefer. Zum Teil auch Fichte.

Anmerkungen

Aufgrund ähnlicher Handelsnamen einiger Tannen (Fir aus den USA) kann es zu Verwechselungen der unterschiedlichen Sortimente kommen. Enthaltene Terpene, sind allergen.

Literatur
  • CIRAD-Forêt 2009: Fiches techniques. TROPIX 6.0. CIRAD Forestry Department, Montpellier, France. tropix.cirad.fr/en
  • Gottwald, H. 1959: Handelshölzer. Ferdinand Holzmann Verlag, Hamburg
  • Großer, D., Teetz W. 1998: Blatt No.5: Douglasie. Informationsdienst Holz, Einheimische Nutzhölzer (Loseblattsammlung). CMA, Bonn; Absatzförderungsfonds der deutschen Forstwirtschaft
  • Richter, H.G., Oelker, M., Kraemer, G. 2002. Base de datos macroHolzdata – Computer-gestützte makroskopische Holzartenbestimmung sowie Informationen zu Eigenschaften und Verwendung von Nutzhölzern. CD-ROM, Holzfachschule Bad Wildungen, Eigenverlag
  • Sell, J. 1989: Eigenschaften und Kenngrößen von Holzarten. Lignum, Baufachverlag AG Zürich
  • Wagenführ, R. 2006: Holzatlas, 5. Auflage, Fachbuchverlag Leipzig
Bilder Douglasie (Pseudotsuga menziesii): Querschnitt (ca. 12x) und tan. Oberfläche (natürliche Größe, feinjährige Qualität vom Naturstandort)

Definition:

Die Douglasie ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet und zählt zu den wichtigen Schnittholz liefernden Baumarten. Aufgrund des raschen Wachstums und Ihres hochwertigen Holzes wurde die Douglasie Ende des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland angebaut.

Die Jahrringe der Douglasie sind breit. Durch den Wechsel von Splint und Kernholz ergibt sich ein dekoratives Aussehen. Das Holz ist ausgesprochen astreich.

Das Holz der Douglasie ist dem einheimischen Lärchenholz sehr ähnlich. Häufig werden Terrassendielen aus Douglasie mit Terrassenholz aus Lärche verwechselt. Durch die natürliche Kernfarbe passen sich die Terrassendielen hervorragend in das Erscheinungsbild von Gärten an.

Verwendung:

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Am bekanntesten ist die Verwendung als Terrassendiele im Gartenbau. Aufgrund der Dauerhaftigkeit des Kernholzes, sowie der hohen Holzdichte der Douglasie gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten:

  • Landschaftsbau
  • Wasserbau und Brückenbau
  • Spielplatzeinrichtungen
  • Carports
  • Pfähle und Pfosten
  • Gartenschwellen
  • Bauholz
  • Bodendielen
  • Verkleidungen

 

Trocknung und Lagerung:

Douglasien Holz wird lufttrocken mit ca. 18 % Holzfeuchte geliefert. Terrassendielen, Unterkonstruktion und Pfosten sind einfach zu lagern, möglichst geschützt unter einem Dach.

Bearbeitung:

Die Bearbeitbarkeit der Douglasie hängt von der Breite der Jahrringe ab. Holz mit breiten Jahresringen lässt sich gut bearbeiten. Holz mit engen Jahresringen ist besonders hart. Es lässt sich schwerer Nageln und Bohren und neigt beim Hobeln zu wolliger Oberfläche und Ausrissen. Der Harzgehalt ist gering.

Pflege:

Terrassendielen aus Douglasie können unbehandelt eingesetzt werden sofern sie nach einer Befeuchtung schnell wieder abtrocknen. An Orten wo die Dielen einer stärkeren Witterung durch Regen, Wind und Sonne ausgesetzt sind, sollte die Oberfläche durch ein Öl oder einer Lasur geschützt werden. Die Anstriche sind wasserabweisend und enthalten Pigmente die das Vergrauen des Holzes vermindern.

Reste:

Reste vom Douglasien Terrassenholz können in geeigneten Heizungsanlagen verbrannt werden. Sie enthalten keinerlei Schadstoffe. Insofern können diese auch bequem in der Natur kompostiert werden. Wir empfehlen für die Reste einen neuen Verwendungszweck zu finden.

Unser Tipp:

Beim Bau einer Terrasse aus Douglasie ist auf eine fachgerechte Verlegung zu achten. Eine gute Unterlüftung gewährleistet eine lange Haltbarkeit der Terrasse. Bei nassem Holz treten durch Kontakt mit Eisen schwarze Verfärbungen auf. Beim Verlegen von Terrassenholz sind daher nur Edelstahlschrauben zu verwenden. Sollten Sie keine Kompromisse mit der Haltbarkeit eingehen wollen, so empfehlen wir Ihnen Terrassenholz aus Bangkirai zu nutzen.

Eigenschaften:
  • Hohe Festigkeit
  • Dekoratives, hartes Holz
  • formstabil
  • sehr astreich
  • Natürliches Aussehen
  • Vielseitig einsetzbar
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Farbe und Struktur:

Das Kernholz ist hellrötlich bis rotbraun. Das Splintholz hell gelblich. Aufgrund des Wechsels von Splint und Kernholz ergibt sich eine dekorative Struktur.
Gewicht:

Im lufttrockenen Zustand 550 - 750 kg/cbm

Elastizitätsmodul: 11.000 - 13.000 N/mm²
Brinellhärte: 17 - 30 N/mm. Die Brinellhärte ist ein Maß für den Widerstand, den das Holz dem Eindringen eines Körpers entgegensetzt.
Schwindung: Man unterscheidet 3 Schwindmaße:
  • In Längsrichtung ist die Schwindung am geringsten (ca. 0,2 %)
  • In radialer Richtung beträgt die Schwindung ca. 2 %
  • In tangentialer Richtung ist die Schwindung mit ca. 4 % am größten
Natürliche
Dauerhaftigkeit:
Klasse 3 - 4 (Din-EN 350-2), mäßig bis wenig dauerhaft
Dimensionen:

Douglasie Terrassendiele fein/glatt:
20 x 120 mm, 28 x 145 mm, 45 x 145 mm

Douglasie Unterkonstruktion:
45 x 70 mm, 69 x 69 mm

Douglasie Balken NSi gehobelt + gefast:
45 x 220 mm, 60 x 200 mm

Douglasie Pfosten:
90 x 90 mm

Sonderposten: nach Anfall, siehe Übersichtseite
Längen: 3 m; 4 m; 5 m; 6 m; 7 m
Toleranzen: In Stärke und Breite +/- 5 mm
Holzfeuchte: 18 % und mehr, je nach Alter

Wir liefern die Siebdruckplatten (z. B. für Anhängerplatten oder Nutzfahrzeuge) in der näheren Umgebung mit unseren betriebseigenen LKW aus. Sollten Sie die Siebdruckplatten außerhalb der unten aufgeführten Orte und deren Umgebung benötigen, bieten wir einen Versand durch eine Spedition an.

Unser Liefergebiet (Hauptsächlich im Ruhrgebiet und im Märkischen Kreis):

  • Bochum
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Hagen
  • Herne
  • Krefeld
  • Moers
  • Mülheim
  • Oberhausen
  • Unna
  • Witten
  • Lüdenscheid

 

Zu unserem regionalem Lieferservice :

Der Speditionsversand im Überblick :

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